Herzlich Willkommen auf meinem Blog


Semana Santo

Die Semama Santo ist in Ecuador mit der Osterwoche in Deutschland zu vergleichen.  Genauso werden hier am Palmsonntag Sträuße verkauft und am Karfreitag kein Fleisch gegessen. Was jedoch hier andres ist, ist dass man hier weder in Supermarkt noch auf den Straßen merkt das Ostern ist, weil es keine Werbung und auch ziehmlich wenig Dekoration gibt. Weil das Marketing des Osterhasen hier fehlt, werden auch am Ostersonntag keine Eier gesucht. Ich muss aber sagen ich fand das gar nicht schlimm, weil hier wird sich etwas viel wertvolleres geschenkt, nämlich Zeit. Die ganze Osterwoche haben wir extrem viel Zeit mit meiner Gastoma und meinen Onkels und deren Familie verbracht. Eine meiner Gasttanten hat uns am Karfreitag zum "fanesca" Essen eingeladen. Die fanesca ist das Gericht, das hier so ziehmlich alle am Karfreitag essen. Gemacht wird es aus 10 verschiedenen Körnern und Bohnen, die getrennt gekocht werden, und anschließend mit Fisch zusammen zu einer Art Eintopf verkocht werden. Es sieht zwar nicht ganz so lecker aus, aber geschmacklich ist es echt nicht schlecht.
Eigentlich denkt ich mir immer, dass es noch ewig dauert bis ich wieder zurück nach Deutschland flieg. Genau das hab ich mir eigentlich immer gedacht. Bis ich mich mit der anderen Deutschen, die hier in Latacunga wohnt getroffen hab und sie mir gesagt hat das wir in 12 Wochen schon wieder heimfahren. Seit diesem Tag hab ich ein bisschen das Gefühl, dass mir die Zeit wegrennt. Nicht in dem Sinne, dass die Tage schneller vergehen, aber es ist so das ich meine Freunde hier so liebgewinnen hab, dass es mich traurig macht sie bald wieder verlassen zu müssen. Aus dem Grund machen wir den Rest der Zeit, der mir noch bleibt, immer richtig viel zusammen. 
Und worauf ich mich auf noch richtig freue ist, dass es in ein bisschen mehr als 2 Wochen auf die Galapagosinseln geht. Das wird ein mega Erlebnis, von dem ich euch natürlich auch erzählen werde !!!


Eure Anna 

Febrero en Latcunga

Nach fast mehr als einem Monat kommt endlich wieder was neues auf meinem Blog. Und es gibt jede Menge zu erzählen! In Februar hatten wir 1 Woche Faschingsferien. In der Woche haben wir uns dann von den ganzen Tests ausgeruht und Carneval gefeiert, der wir hier aber ein bisschen anders veranstaltet. Es werden keine Süßigkeiten in die Luft geworfen sonder es wird mit Wasser, Eiern, Mehl und einer Art Schaum auf den Straßen mit allen die vorbei laufen gespielt. Doch ich mit meinen blonden Haaren war mit Abstand das beliebteste Opfer von allen. Von all dem habe ich aber leider so gut wie gar keine Bilder weil die Warscheinlichkeit das es nass wird und kaputt geht einfach viel zu groß ist. Deshalb hab ich mir gedacht ist es besser ich lasse es einfach zu Hause. Aber was es wie in Deutschland auch gibt ist einen Umzug, der ist aber mit eher traditioneller Kleidung und Menschenmassen die durch die Straßen tanzen.

Heute ist Weltfrauentag! In Deutschland hab ich ehrlich gesagt nie so richtig mitbekommen wann der eigentlich ist, hier aber schon. Der Weltfrauentag, " Dia de la mujer", in Ecuador ist was ganz besonderes und wir hier mehr oder weniger groß gefeiert. Heute in der Schule haben alle Jungs Rosen für die Mädchen mitgebracht und auch Kuchen. Es wurden dann von jedem Jungen ein paar nette und auch rührende Worte zu uns Frauen gesagt. Ich fand das echt schön und finde diese Tradition fehlt echt bei uns in Deutschland, aber wer weiß vielleicht kommt sie ja noch !
Und ich weiß nicht ob ich's schon erwähnt habe aber seit Januar ist die Halbzeit meines Auslandsjahr schon vorbei. Jetzt wo schon März IST fehlen einfach nur noch 4 Monate bis ich wieder nach Hause kommt. Des hört sich jetzt ein bisschen komisch an "nach Hause" zu sagen,weil Ecuador für mich in der Zeit, die ich jetzt schon hier bin zu einem 2. zu Hause geworden ist. Und wenn der Tag gekommen ist, an dem ich wieder nach Hause fliegt werde ich mit einem weinenden und einem lächelnden Auge gehen. Aber zum Glück bleibt mir bis zu diesem Tag noch etwas Zeit.



Eure Anna 



Der ganz normale Wahnsinn

Diese Woche hatten meine ganze Schule Examen, die mit Schulaufgaben in Deutschland zu vergleichen sind. Und weil ich nicht bei den Tests mitgeschrieben habe, war die Woche in der Schule ziehmlich langweilig. Bei manchen Examen musste ich sogar das Klassenzimmer verlassen, ich saß dann forever alone auf dem Pausenhof oder vor dem Klassenraum, manchmal kamen dann Leute vorbei die sich dann bisschen mit mir unterhalten haben, aber auch nicht so richtig. Naja nächste Woche wird's dann wieder normal!! 
Was mich auch ein bisschen erschreckt hat ist das seit Januar schon die Halbzeit meines Auslandsjahr ist. Jetzt fehlen einfach nur noch 5 Monate und dann bin ich wieder in Deutschland. Aber nach den ganzen Monaten, die ich hier bin habe ich erst seit kurzem das Gefühl das ich zu 100% angekommen bin. Davor habe ich mich richtig gut aufgenommen gefühlt und auch das Gefühl gehabt ein Teil der Familie zu sein, aber jetzt werde ich auch mit in Entscheidungen einbezogen und muss die gleiche Hausarbeit wie meine Geschwister machen, z.B. Teller waschen oder solche Sachen.
Und auch mit meinen Freunden läufts richtig gut !! In der Anfangszeit war es nicht so einfach was mit denen zu machen, weil meine Gastmama sich immer Mega die Sorgen gemacht hat, dass irgendwas passiert oder das ich entführt werde aber das hat sich mit der Zeit gelegt und jetzt mache ich echt regelmäßig was mit meinen Freunden. 



Eure Anna 

Año viejo 2015

Ich weiß Silvester ist schon fast wieder einen Monat her, aber ich hab einfach nicht die Zeit gefunden um auf meinen Blog zu schreiben.
Am 31. Dezember waren wir eigentlich den ganzen Tag damit beschäftigt Puppen zu basteln. Diese haben wir aus alter Kleidung hergestellt um sie dann um Mitternacht zu verbrennen. Aber nicht nur das Puppenverbrennen ist eine Tradition hier in Ecuador sonder auch das sich Männer als Frauen verkleiden und auf den Straßen tanzen. Weil meine Gasteltern immernoch damit beschäftigt waren die Puppen zu bastel bin ich mit meinen 3 Gastgeschwister losgezogen um uns alles was auf den Starßen abgeht anzuschauen. Für mir war das alles richtig cool, weil es das so in Deutschland gar nicht gibt. Auf einem Platz haben wir dann noch Freunde getroffen mit denen wir getanzt haben bis wir dann kurz vor Mitternacht wieder Heim gegangen sind um die Puppen zu verbrennen. Um diese zu verbrennen haben wir ein Feuer gemacht wo später auch alles mögliche reingeschmissen wurde bis zu Möbeln. Insgesamt muss ich echt sagen hatte ich ein richtig schönes Silvester außer das ich meine Familie und Freunde ein kleinwenig vermisst habe. Aber jetzt ist schon mehr als die Halbzeit meines Auslandsjahr vorbei, also komm ich ja bald wieder. 



Eure Anna 

Weihnachten zu Hause

Also ich muss echt sagen das ich von der ganzen Weihnachtsstimmung und vor allem vom Heiligabend. Aber andere Länder andere Sitten. Am 24. Dezember ist "noche buena", diesen Tag und auch den Abend haben wir wie einen ganz normalen Tag verbracht es gab weder eine gemeinsames Essen noch sind wir in die Kirche gegangen . Meine Familie hat zwar eine Truthahn zubereiten lassen, den wir aber erst 2 Tage später gegessen haben. Der 25. Dezember ist dann das eigentliche Weihnachtsfest. Wir sind aber zur Laguna Quilotoa gefahren, die ist ungefähr 2,5 Std. entfernt von Latacunga. Dort kann man auch runter zum Wasser absteigen, das wir natürlich auch gemacht aber ich muss sagen des war ein leichter Fehler weil es einfach sooo anstrengend war wieder aufzusteigen. Aber die Aussicht auf die Laguna ist von überall atemberaubend.



Eure Anna 

Weihnachten in der Schule

Die letzten 2 Tagen wurden in der Schule Weihnachten un Silvester vorgefeiert. Am 22. Dezember hat meine Klasse am Morgen die Grippe, für das Krippenspiel, aufgebaut. Und pünktlich, was normalerweise in Ecuador ein Fremdwort ist, um 9 hat dann der Gottesdienst angefangen. Der war leider ein bisschen langweilig, weil wir nichts verstanden haben, da das Mikrofon sehr leise war. Nach den Gottesdienst, dann wurde an uns eine Tüte mit Süßigkeiten verteilt, als Weihnachtsgeschenk. Speziell meine Klasse hatte nach der Schule noch ein Mittagessen mit allen, inklusive der Eltern, gehabt. Bei diesem Mittagessen sind einfach alle zusammen gekommen und ein bisschen zu quatschen, zu essen und zu tanzen. 

Am 23. Dezember dann war Silvester dran. In Ecuador ist es eine Tradition, dass an Silvester selbstgemachte Puppen verbrannt werden und mit diesem Puppen wird auch alles schlechte aus dem alten Jahr verbrannt. In der Schule musste jede Klasse eine Puppe machen, die dann auch verbrannt wurde. Aber das ist nicht der einzige Brauch an Silvester. Auch verkleiden sich Männer als Frauen und tanzen auf den Straßen dabei bitten die "echte" Frauen um Geld. Diesen Brauch haben wir auch in der Schule umgesetzt. Aber es wurde nicht um Geld geboten sondern ein Wettbewerb gemacht und meine Klasse hat gewonnen. Aber ich muss echt sagen mache Jungs sahen schon fast auch wir Frauen, aber auch nur fast.

Zum Schluss haben wir dann noch vor der Schule unsere Pupper verbrannt. Und dann sind wir auch schon mit großer Vorfreude in die Ferien gestartet.

 

 

 

Eure Anna


Otra Vez baños

Ich war nochmal in Baños!! Aber dieses mal bin ich mit allen Austauschschülern, die auch in Latacunga wohen gefahren. Und weil meine Eltern den kleine Bus habne sind wir mit dem gefahren. Wir sind schon um 7 Uhr losgefahren, um den ganzen Tag zu nutzen. Nach der 2-stündigen Fahrt sind wir dann angekommen. In der Innenstadt haben wir eigentlich nur die Kirche besucht, vor der wir einem Canadier kennegelernt haben der echt super nett war, mit dem haben wir uns echt gut unterhalten. Von der Kirche aus sind wir dann zum Zoo gefahren, in dem es zum Teil die gleichen Tiere gab wie in Deutschland aber auch andere, wie z.B. einen Jaguar. Es gab auch einen Papagei, der alles nachgesagt hat sogar in deutsch. Und die letzte Station, die wir an diesem Tag besucht haben war nochmal die Schwebebahn, mit der man über den Fluss fliegt. Ich hätte eigentlich gedacht, es mir nicht so Angst macht weil ich es ja auch schon mal gemacht hatte aber es hat mir nochmal meine ganzen Nerven geraubt. Aber es hat sich echt gelohnt die Ausicht die man dort hat kann man mit keinem Geld der Welt bezahlen.

 

 

Eure Anna


Feliz Cumple

Erstmal muss ich mich glaub ich entschuldigen, dass ich schon 1 Monat nichts mehr auf meinem Blog gepostet hab. Und in der Zwischen Zeit is auch schon viel passiert, z.B. hatte ich am 29. November Geburtstag und darüber möchte ich euch in diesem Blogpost auch erzählen.

In diesen Jahr ist der 29.11 auf einen Sonnatg gefallen, das heißt es war Wochenende. Am Samstag jedoch sind meine Gasteltern nach Ibarra gefahren um den Geburtstag, der Tante meines Gastvaters zu feiern. Meine 3 Geschwistern und ich sind aber zu Hause geblieben. Am Samstag um 18 Uhr haben mich dann 2 Freunde aus Deutschland angerufen um mir zum Geburtstag zu gratulieren, weil in Deutschland war es ja schon genau 12 Uhr, des war mega die schöne Überaschung für mich. Danach hat dann meine Gastbruder, Adrian, mit mir in meinen Zimmer gewartet bis es dann auch in Ecuador 12 Uhr war. Als es dann eindlich so weit war hat er mir gratuliert und wir haben einen kleine Insiderparty zu zweit gemacht. Um 1:30 Uhr kamm dann meine Gastmutter runter und meinte das wir jetzt ganz schnell schlafen gehen sollen, weil wir bisschen laut waren.

Sonntag morgen bin dann extra früher aufgestanden um mit meiner Familie zu skypen. Während wir geskypt haben habe ich auch noch das Paket aufgemacht, das sie mir geschickt haben. Darauf hab ich echt schon seit Tagen gewartet. Über jedes einzelne Gschenk das ich den Paket war hab ic mich riesig gefreut. Manchmal machen die kleinen Dinge im Leben viel gelücklicher als die Großen. Nach meien Skpyetermin bin ich dan runtergegangen, meine Gastschwester, Andrea, schon ein schönes Frühstück zubereitet hatte. Wir haben dann alle gemeinsam gefrühstückt und danach Musik gehört.

Für mich war mein Geburtstag an diesem Punkt eigentlich schon so halb vorbei aber falsch gedacht.

So gegen 14 Uhr hat mich meine schwester mit einer Freundin von ihr aus dem Haus geloggt unter dem Vorwand das wir was einkaufen gehen. ich hab mir dabei aber gar nichts gedacht, da die Supermärkte hier auch sonntags aufhaben. Als wir dann aber noch eine gefühlte Stunde in der Standt rumgelaufen sind wurde ich aber langsam misstrauisch. Wieder zu Hause angekommen hat mich Andra die Tür aufmachen lassen und was hat da auf mich gewartet? Eine Üeraschungsparty!!

Alle meine Freunde sind gekommen um mit mir meinen Geburtstag zu feiern und diese Überaschung is ihnen echt gelungen. Auf meiner Party haben wir Kuchen gegessen und der wurde mir traditionell erst mal in mein Gesicht gelatscht. Danach haben wir noch getanzt und gesungen bis zum Abend. Weil meine Freunde die besten sind haben sie mir auch Geschenke mitgebracht: 3 Kuscheltiere und 2 Parfüms. Ich muss echt sagen ich bin meinem Gastbruder echt mega dankbar das er diese tolle Party für mich gemacht hat, weil die ist ihm echt gelungen






Eure Anna


Baños

Baños liegt in der ecuadorianischen Provinz Tungurah und hat ca. 18.000 Einwohnern. Die Stadt liegt am Fuße des Vulkanes Tungurah und ist sehr beliebt bei Touristen.

Meine Gasteltern haben in der letzten Woche einen kleinen 12-Mannbus gekauft und der musste natürlich gleich mal mit der ganzen Familie eingeweiht werden. Und weil die ecuadorianischen Familien bekanntlich groß sind haben wir und zu 14 in dem Bus gequetscht. Nach der 2 stündigen Fahrt sind wir in den Städtchen angekommen dort haben wir eine Kirche besichtigt, unser Auto segnen lassen und gegesssen. Mit dem Auto sind wir dann ca. 20 min. zu einer Schlucht gefahren die man mit der Seilbahn überqueren kann. Ich kann gar nich so richtig in Worten beschreiben wie sich das angefühlt hat aber ich lass einfach die Fotos sprechen.

Eure Anna


Ibarra

Die Mehrheit der Ecuadorianer ist katholisch und deshalb werden die ersten Tage in November ganz christlich gefeiert. Aus diesem Grund haben wir auch keine Schule gehabt. Weil die Familie meines Gastvaters in Ibarra lebt haben wir uns am Samstag auf dem Weg gemacht. Erst sind wir 1,5 Stunden mit dem Bus nach Quito zum Terminal gefahren und danach nochmal  Stunden mit dem Bus nach Ibarra.

Ibarra wird auch "Ciudad Blanca" genannt, weil es dort jede Menge weiße Häuse gibt. Das Klima ähnelt so ziehmlich der Küste also es ist sehr sehr warm und auch ein klein wenig schwül.

Angekommen in Ibarra haben wir 2 Taxis genommen und sind zum Haus von einer Tante gefahren wo wir auch die Zeit, die wir dort waren geschlafen haben. Von dort aus sind wir dann zum Friedhof um die Eltern von meinem Gastvater zu besuchen. Am Grab habe ich auch noch 2 andere Tanten kennengelernt. An diesem Tag haben wir nur noch gemeinsam Abendgegessen und sind alle ins Bett gefallen.

Am nächsten Tag sind wir dann mit meinem beiden Brüdern, die in Ibarra wohnen und noch einer Tante mit ihrem Sohn zur Laguna Yahuarcocha gefahren. Auf der einen Seite haben wir erst Fisch mit Reis gegessen, was richig lecker war und danach sind wir ein bisschen rumgebummelt und haben 2 Jacken für meine Geschwister gekauft.

Wieder zurück im Auto sin wir dann auf die andere Seite gefahren um eine Bootstour zu machen. Diese hab ich aber nur mit meine Gastgeschwistern und Gasteltern gemacht, weil die anderne keine Lust hatten. Zum Abschluss für diesen Tag haben wir dann noch alle zusammen Eis gegessen.

Am Montag war dann auch schon unser letzter Tag. Den haben wir nochmal mit der ganzen Familie in Haus einer Tante verbracht. In Ecuador ist es eine Tradition, dass in diesen Feiertagen Figuren aus Brot gegessen und "Colada Morada" getrunken wird. Dieses Getränk wird aus Brombeeren, Erdbeeren, Naranjilla, Ananas, Zimt, lila Maismehl.

Eure Anna


Pfannkuchen Schmecken hier genauso gut


Diesem Sonnatag haben ich endlich mal was deutsches für meine Familie gekocht, weil sie mich schon einige Male danach gefragt haben. Das erste Mal als ich hier in der Küche stand habe ich einen Kuchen mit Backmischung gebacken. Leider ist der aber ein kleines bisschen missglückt. Meine Gastmama hat mir trotzdem gefühlte 100 Mal gesagt, dass er mega lecker schmeckt. Ich fand ihn aber nicht ganz so lecker. Weil der Kuchen nicht so gut geworden ist, hatte ich leicht Angst das auch die Pfannkuchen schlecht werden.  Ich hatte mich dazu entschlossen Pfannkuchen zu machen, weil es hier eigentlich keine süßen Hauptspeisen gibt, und ich Lust auf Pfannkuchen hatte.

 

Mission Pannkuchen kann starten:

Erst bin ich bin meinem Gastbruder Adrian zum Supermarkt gelaufen um Mehl, Eier und Milch zu kaufen, da das noch gefehlt hatte. Zu Hause dann hat sich die kleine Anna alleine an die Arbeit gemacht und den Teig zusammen gemischt.

Als die Masse dann fertig war habe ich angefangen die Pfannkuchen zu backen und weil gerade nur eine kleine Pfanne sauber war habe ich mir gedacht, nehme ich einfach die Kleine, weil ich hatte keine Lust eine andere abzuspülen. Das war ein großer Fehler! Bis ich den ganzen Teig zu Eierkuchen verarbeitet hatte waren dann mal schnell 2 Stunden vorbei.

 

Aber meiner ganzen Familie, inclusive meinen Tanten und Onkels, haben die Pfannkuchen so gut geschmeckt das fast kein einziger von den 27 Pfannkuchen übrig geblieben ist.

Eure Anna


Das Erste Treffen mit meinen Freunden

Ich hatte jetzt ungefähr zwei Wochen die Grippe am Hals und leider ist sie immernoch nicht ganz weg. Aber ich bin auf dem Weg der Besserung und war diese Woche auch schon wieder in der Schule.

 

Am Freitag hat der Tag schon richtig gut angefangen, weil ich meine erste Note bekommen habe, es war eine 10 (natürlich die beste Note) in Englisch. Das hat mich mega gefreut!

Am Nachmittag dann habe ich mich mit einer Freundin getroffen, um eine kleine Überaschungsgeburtstagsfeier für eine andere Freundin vorzubereiten. Erst sind wir ein kleines bisschen durch die Stadt geschländert, um den Kuchen, den wir bei einer Bäckerei bestellt hatten, abzuholen. Danach sind wir mit einem Taxi zu einem Café gefahren, wo wir dann auf die Anderen und das Geburtstagskind kurz gewartet haben, da sie noch einen Kurs hatten, zu dem sie jeden Tag nach der Schule gehen und der sie auf den Test, den sie bestehen müssen um in eine öffentliche Universität zu gehen, vorbereitet. Als der Kurs vorbei war wurde das Geburtstagskind Michelle in das Café gelockt unter dem Vorwand, dass sie Eis essen gehen. Als sie dann in den ersten Stock gekommen sind haben wir " Sorpresa!! ( Überraschung) " gerufen. Und Michelle war mega erstaunt und hat sich voll gefreut. Den restlichen Nachmittag und Abend haben wir dann noch Kuchen gegessen und die meiste Zeit eigentlich geredet und gelacht.

So gegen 7 Uhr hab ich dann mal auf meine Handy geschaut und gesehen das mein Gastbruder ich schon 9. Mal angerufen hat, das war ein echter Schock. Aber gerade als ich auf meine Handy geschaut habe hat er mich zum 10. Mal angerufen und diesmal hat er mich auch erwischt. Er hat mir dann gesagt, dass ich mich mal langsam auf den Heimweg machen soll. Weil ich eine kleiner Angsthase bin und mich nicht getraut habe alleine zu gehen und es auf eindeutig 100% sicherer ist wennn ich nicht alleine gehe haben mich 3 supernette Freunde noch bis vor meine Haustür begleitet.

 

Eure Anna


Mich hat die Grippe erwischt !!

Seit Sonntag liege ich mit Grippe flach! Von der ganzen Kälte und aber auch dem ganzen Stab, von der Bauarbeiten bei uns im Haus, hat's mich voll erwischt. Ich habe dann den Fehler gemacht und bin am Montag in die Schule gegangen und danch war echt alles vorbei. Ich lag den ganzen Tag nur noch in meinem Bett und habe geschlafen. Am nächsten Tag dann bin ich gleich zu Hause geblieben, weil es keinen Sinn gemacht hätte in die Schule zu gehen. Ich bin dann auch mit meiner Gastmama zum Arzt gegangen, der mir 2 Arten von Tabletten, einen Hustensaft und Hustenbonbons verschrieben hat. Außerdem soll ich viel Saft trinken und Obst essen. Das mach ich hier aber super gerne, weil das Obst und auch der Saft super lecker schmecken. Ich bin jetzt erstmal die nächsten Tage noch krankgeschrieben und hoffe das sich der Husten und auch der Schnupfen ganz schnell wieder legen, da es echt nicht schon ist den ganzen Tag im Bett zu verbringen. Meine Gastgeschwisten und meine Gasteltern bemühen sich echt sehr das es mir ganz schnell wieder besser geht. Ich hoffe das ich dann nächste Woche wieder gesund und munter durchstarten kann.

 

 

 

Eure Anna


Alltagsleben

Leider konnte ich mich jetzt schon fast 2 Wochen nicht mehr melden, weil es irgendein Problem mit meinem Handy gibt. Aus irgendeinem Grund findet es einfach kein Internet mehr. Aber ich hoffe es findet sich bald eine Lösung für dieses Problem.

So langsam ist auch der Alltag bei mir zu Hause eingekehrt. Von Montag bis Freitag gehe ich immer bis 13:10 Uhr in die Schule. Danach esse ich daheim zu Mittag und lege mich erstmal ein wenig aufs Ohr, weil das ganze Spanisch manchmal ganz schön anstrengend seine kann zu hören und auch zu verstehen. Ab und an spiele ich nachmittags auch noch mit meinem kleinen 7-jährigen Cousin der gleich nebenan wohnt. An den Nachmittagen, an denen ich ich nichts vorhab schauen ich Fernsehn oder mache meine Hausaufgaben.

Inzwischen habe ich auch schon mit meiner Familie Hase gegessen. Aber hier hase zu essen ist ein kleies bisschen anders. Denn wer hier in Ecuador einen Hasen essen will muss ihn auch selber schlachten und danach zubereiten. Da meine Oma Hasen und Meerscheinchen hat, hat mein Onkel an Donnerstag einfach mal so 3 Hasen geschlachten. Danach wurden die Haare entfernt und die Innereien herausgenommen. Am nächten tag dann wurde der Hase dann mit einer Marinade eingerieben und in den Ofen gesteckt. Das alles haben wir dann mit Kartoffeln, Reis, Bohnen, Saltat und einer Soße gegessen. Hat echt super lecker geschmeckt.


Weil es warscheinlich auch viele interessiert was der Vulkan so macht erzähl ich euch auch kleines bisschen darüber. In der Schule machen wir jeden Tag eine internes und einmal der Woche eine externes Evakuationstraining. Bei dieser Evakuation hat jeder aus meiner Klasse einen Schützling, inklusive mir. ich find des aber gar nicht so toll das ich auch ein Schützlich habe weil ich mir erstmal selber zurechtfinden muss. Auf jeden Fall war ich eigentlich immer ganz ruhig was den Vulkan angeht bis auf vorgestern, als mir meine Gastmama gesagt hat das ich mir neben mein Bett sagen legen soll, das ich mich schnell anziehen kann und meinen Notfallrucksack packen soll, weil es eine Ausbruchswarnung für diese Nacht gab. An diesen Abend hatte ich dann schon ziehmliches Muffensaufen aber zum Glück ist nichts passiert und ich hoffe es wird auch nichts passieren.


PS: Leider kann ich euch diesmal keine Fotos dranhängen, weil die alle auf meinem Handy sind und das leider spinnt.





Eure Anna


Guayaquil

Meine Reise durch Ecuador geht weiter und hat mich dieses Wochenende nach Guayaquil geführt. Am Freitag um ca. 10:30 wurden alle Austauschschüler, die in Latacunga wohnen von einem Bus eingesammelt ,der schon die Leute aus Quito in Gepäck hatte. Danach wurden noch die Schüler aus Salcedo abgeholt und dann ist die 10-stündige Fahrt losgegangen. Eigentlich kam es mir gar nicht so lange vor ,weil ich einfach die ganze Zeit mit Leuten geredet habe und es gab ja jede Menge zu erzählen, immerhin hatten wir uns 5 Wochen nicht gesehen. Am Hotel dann endlich angekommen ging das große Wiedersehen aber erst richtig los. Das war echt richtig cool alle wieder zu sehen. An diesem Abend sind wir nur noch in dunklen in den Pool gesprungen und danach zum Strand gegangen, weil mehr könnte ich an diesem Abend auch echt nicht mehr machen weil ich so müde war. In meinen Zimmer habe ich mir ein Einmannbett mit einer Österreicherin geteilt, aber das war gar nicht so schlimm. Am nächsten Tag hatten wir dann in der Früh und am Nachmittag ein Treffen, um über die Kulturunterschiede zu sprechen. Das alles war aber nicht ganz so interessant. Am Abend sind wir dann alle zusammen zum Strand gegangen und ein bisschen zu feiern und Spaß zu haben und den hatten wir auch.Sonntag könnten wir dann ein wenig  länger schlafen, weil wir den ganzen Tag machen konnten was wir wollten.  Ich bin mit 2 Mädels aus meinen Zimmer erstmal zum Strand und ab ins Meer, ein paar Fotos haben wir auch noch gemacht. Zum Mittagessen sind wir dann wieder zurück ins Hotel und danach haben wir uns kurz hingelegt ,weil wir die Nacht davor nicht besonders viel geschlafen haben. Jedoch haben wir uns dann doch aufgerafft und sind ein wenig durch die City gezogen ,wo ich mir ein Arband gekauft habe und eine frische Kokosnuss, aus der ich erst das Wasser getrunken habe und dann das Fruchtfleisch gegessen hab. Am Abend waren wir wieder am Strand und am nächsten Tag sind wir schon wieder um 5 Uhr heimgefahren. Da war ich ein wenig traurig, weil es so schön war alle wieder gesehen zu haben. 




Eure Anna 

Erster Schultag

Der erste Schultag ist geschafft! Bevor ich jedoch in die Schule gehen konnte brauchte ich erst einmal eine Schuluniform, die hier von allen Schülern getragen werden muss. Meine Gastmama und ich mussten in 4 Geschäfte gehen bis wir die richtige Größe gefunden haben, weil hier sind alle ziehmlich klein. Als wir das, dann alles hatten war ich bereit für meinen erstenSchultag. Ich musste schon um 5:30 aufstehen da um 7 Uhr die Schule beginnt. Weil es mein erster Tag war haben meine Eltern mich gebracht. Jeden Tag gibt es einen etwas militärisch angehauchten Appell bevor die Schule beginnt. Dort hatte ich meine erste Begegnung mit meinen Klassenkameraden. Zwei Mädchen haben mich ganz lieb mitgenommen und mit alles gezeigt und auch mein Bruder natürlich auch. Nach diesem Apell gehen dann alle  In ihre Klassenzimmer, wo dann der Unterricht beginnt. Nach 3 Stunden  gibt es dann eine 30 minütige Pause. Den ganzen Tag über wurden mir gefühlte tausend Fragen gestellt, aber die Frage, die mir mit Abstand am meisten Gestellt wurde war: „Hast du nen Freund?” .Ansonsten war der Unterricht ähnlich wie in Deutschland aufgebaut. Nach meinem ersten Schultag war ich so müde das ich mich erstmal schlafen gelegt hab.






Eure Anna 

Esmeraldas

Am Freitag müsse ich schon um 4.00 Uhr aufstehen, da wir bereits um 7.30 Uhr, im 1,5 Std. entfernten Quito, sein mussten. Dort sind wir dann ,nachdem wir in einem kleinen Restaurant gefrühstückt hatten, in den Bus gestiegen, um nach Esmeraldas an den Strand zu fahren. Nach 8 Stunden Busfahrt sind wir dann in unserem Hotel angekommen. Ich habe zusammen mit meinen Schwestern und meiner Oma in einen Zimmer geschlafen, in dem es zwei Hochbetten gab. Am ersten Abend sind wir zum Abendessen in die Innenstadt gefahren, jedoch war das Essen nicht ganz so lecker. Weil wir alle von der langen Fahrt sehr müde waren sind wir sofort eingeschlafen. Am nächsten Morgen mussten wir auch schon recht früh aufstehen, da es um 7 Uhr Frühstück gab. Nach dem Frühstück hatten wir kurz Zeit, um uns alles ein wenig anzuschauen und ein paar Fotos zu schießen. Danach gab es eine Konferenz, da diese ganze Reise an Militärfamilien mit Kindern, die eine Behinderung haben ausgerichtet war. Nach der Diskussionsrunde gab es noch ein paar Spiele am Strand die recht lustig waren. Bei einem Spiel müsste man einen Luftballon immer weitergeben, jedoch ist dieser vom Wind weggeblasen worden und ich bin eine gefühlte Ewigkeit hinter ihm hergerannt hab ihn aber nicht einfangen können mein Bruder musste mit dann helfen. Den rechtlichen Tag haben wir eigentlich im Meer verbracht, da dieses richtig schön warm war. Meine Geschwister und ich sind immer in die Wellen gesprungen,was echt lustig war. Leider habe ich mir auch einen kleinen Sonnenbrand  an den Schultern geholt aber der ist schon fast wieder weg.
Ich hab mich echt riesig gefreut das meine Familie mich mit auf diese Reise genommen, weil es traumhaft schön war.




Eure Anna 

Auch hier ruft die Schule

Durch mein Auslandsjahr bin ich auch daran gebunden in die Schuke zu gehen. Da war es für meine Gastfamilie ziehmlich naheliegend, dass ich einfach in die Schule meines Gastbruders gehe. Jedoch ist das eine Schule nur für Kinder, deren Eltern beim Militär arbeiten. Und das tun meine leiblichen Eltern nun mal nicht. Aus diesen Grund war eine ganz schön langer  Prozess und auch ein kleiner Kampf, den wir gewonnen haben. Nun fehlt mir nur noch mein legalisiertes Visa und meine Bestätigung das ich an einem AFS Programm teilnehmen. Das alles werden wir morgen erledigen, sodass das dann mein letzter Tag in dieser Schule ist ohne das ich dort Schülerin bin. 





Eure Anna 





Entdeckungsreise

Latacunga
Latacunga
Nach ca. einer Woche ohne Internet melde ich mich auch mal wieder. 
An alle die sich Sorgen gemacht haben mir geht's gut und ich habe mich auch schon recht gut eingelebt. Die letzten Tage habe ich viele neue Sachen entdeckt und kennengelernt. Beispielsweise war ich mit meiner Familie auf dem Land, das hier Campo genannt wird. Dort haben sie ein kleines Häuschen und auch 5 Hunde. Nach einem etwas steinigen Weg sind wir dann dort angekommen und haben frische Früchte gegessen, die hier um einiges besser schmecken. Danach habe ich mit meinen Brüdern ein bisschen die Gegend erkundet ,während der Rest Hähnchen mit Kartoffeln und Bohnen auf offenem Feuer gekocht hat . Hat echt richtig lecker geschmeckt, sowie alles hier.
Morgen werde ich Noten Anden anderen AFS'ern nach Quito fahren um dort unsere Visa zu legalisieren. Nach 3 Werktagen müssen wir dann erneut In die Hauptstadt fahren. Mal schauen was uns noch erwartet. 



Eure Anna 


Endlich angekommen

Gestern bin ich ,nachdem ich 2 Tag in Quito bei einem Arrival Camp war, ca. 1,5 Stunden in meine neue Heimatstadt Latacunga gefahren. Als wir dort angekommen sind würde erstmal ein Foto geschossen, bevor wir auf unsere Gastfamilien getroffen sind. Aber dann war es endlich so weit und ich mega aufgeregt, das hätte ich aber gar nicht sein brauchen weil ich ganz herzlich von meiner Gastmama und meinem Gastpapa  empfangen wurde. Dann sind wir mit den Taxi nur wenige Minuten nach Hause gefahren wo meine Gastgeschwister schon auf mich gewartet haben. Auch von ihnen würde mich liebevoll begrüßt. 
Den restlichen Tag haben wir noch zusammen gegessen, ferngeschaut und wir sind noch zu einem Park gelaufen. Abends war ich dann aber so müde, dass ich schon um 20:30 Uhr ins Bett gegangen bin.




Eure Anna 

Zeit für geschenke


Am Dienstag habe ich mit meiner Mama und meiner Schwester schon einmal einige Gastgeschenke besorgt.

 

Gastvater: Käppi

Gastmutter: deutsches Kochbuch; Kochschürze

Gastbrüder: Thermobecher und Handtuch von Bayern München

Gastschestern: Armbänder

 

Außerdem werde ich noch jeder Menge Schokolade, Gummibärchen, Lebkuchen und anderne Leckerein( vll. auch Sauerkraut) aus Deutschland kaufen.

 

 

Eure Anna

 

 

 


Meine Gastfamilie

Nun habe ich auch die letzten Informationen zu meiner Gastfamilie erhalten. Ich werde mein Auslandsjahr in der Kleinstadt Latacunga verbringen. Dort wohne ich bei einer Familie mit einem Vater (57), einer Mutter (50), zwei Brüdern (16; 19) und zwei Schwestern (28; 25) . Außerdem hat die Familie 3 Hunde auf die ich schon sehr gespannt bin.

 

Wenn es dann so weit ist und ich meine große Reise antrete werde ich erst einmal nach Miami fliegen und von dort aus dann nach Quito, das ist die Hauptstadt von Ecuador. Als nächstes habe ich dann in Quito ein 3-tägiges Orientationcamp.

Erst wenn ich das alles erlebt habe treffe ich auf meine Gastfamilie. Aber darauf freue ich mich schon unglaublich.

 

 

Eure Anna

 


Latacunga- mein neues Zuhause

Letzten Donnerstag habe ich per Post die Nachricht bekommen, dass ich mein Auslandsjahr in der ecuadorianischen Stadt Latacunga verbringen werde.

Latacunga befindet sich ziehmlich genau in der Mitte von Ecuador und hat ca. 52000 Einwohner. Da die Stadt im Andenhochland, auf 2750m liegt, ist die Durchschnittstemperatur 13,4 Grad. Des Weitern ist das Klima gemäßigt kühl und windig, unter anderem, da der schneebedeckte Vulkan Cotopaxi lediglich 40 km entfernt liegt. 

Die Wirtschaft in Latacunga wird größten Teils von Blumenanbau geprägt. Aber es wird auch der, die Umgebung bedeckende vulkanische Bimsstein abgebaut sowie das örtliche Quellewasser als Mineralwaser abgefüllt.

 

 

Eure Anna

 


Ländersprzifische Vorbereitung

Hallo meine Lieben,

bevor ich losfliege, wurde ich letztes Wochenende bei meiner länderspezifischen Vorbereitung noch einmal speziell auf die Kultur in Lateinamerika vorbereitet. Bei vielen verschieden Workshops haben Schüler, die im Ausland waren, sehr interessante Dinge erzählt. Beispielsweise habe ich erfahren, dass sich Schokolade sehr gut als Gastegeschenk eignet, weil die Schokolade in Lateinamerika lange nicht so gut ist wie in Deutschland. Außerdem wurde uns gesagt wie man sich in den jeweiligen Gastländern am besten verhält.

 

Am 21.08.2015 ist mein voraussichtlicher Abflugtermin ( noch 44 Tage). Je näher der Termin desto aufgeregter werde ich und freue mich auf das, was mich erwarten wird.

 

Eure Anna

 


discover the world

Hallo meine Lieben,

wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt werde ich ab August 2015 voraussichlich 10 Monate in Ecuador, mit der Organisation AFS, verbringen.

Bevor es jedoch losgeht warten noch einige spannende Dinge auf mich, wie z.B. Visum beantragen, Gastgeschenke kaufen, länderspezifische Vorbereitung, Sachen packen und vieles mehr. Bei allen Sachen nehme ich euch gerne mit.

Mit der Zeit steigt die Spannung immer mehr, denn ich weiß noch nicht genau was mich erwarten wird. Ich freue mich aber schon total auf das Jahr und hoffe, dass es eine unvergessliche Erfahrung wird.

 

 

Eure Anna

 

 

Nach fast mehr als einem Monat kommt endlich wieder was neues auf meinem Blog. Und es gibt jede Menge zu erzählen! In Februar hatten wir 1 Woche Faschingsferien. In der Woche haben wir uns dann von den ganzen Tests ausgeruht und Carneval gefeiert, der wir hier aber ein bisschen anders veranstaltet. Es werden keine Süßigkeiten in die Luft geworfen sonder es wird mit Wasser, Eiern, Mehl und einer Art Schaum auf den Straßen mit allen die vorbei laufen gespielt. Doch ich mit meinen blonden Haaren war mit Abstand das beliebteste Opfer von allen. Von all dem habe ich aber leider so gut wie gar keine Bilder weil die Warscheinlichkeit das es nass wird und kaputt geht einfach viel zu groß ist. Deshalb hab ich mir gedacht ist es besser ich lasse es einfach zu Hause. Aber was es wie in Deutschland auch gibt ist einen Umzug, der ist aber mit eher traditioneller Kleidung und Menschenmassen die durch die Straßen tanzen.

Heute ist Weltfrauentag! In Deutschland hab ich ehrlich gesagt nie so richtig mitbekommen wann der eigentlich ist, hier aber schon. Der Weltfrauentag, " Dia de la mujer", in Ecuador ist was ganz besonderes und wir hier mehr oder weniger groß gefeiert. Heute in der Schule haben alle Jungs Rosen für die Mädchen mitgebracht und auch Kuchen. Es wurden dann von jedem Jungen ein paar nette und auch rührende Worte zu uns Frauen gesagt. Ich fand das echt schön und finde diese Tradition fehlt echt bei uns in Deutschland, aber wer weiß vielleicht kommt sie ja noch !
Und ich weiß nicht ob ich's schon erwähnt habe aber seit Januar ist die Halbzeit meines Auslandsjahr schon vorbei. Jetzt wo schon März IST fehlen einfach nur noch 4 Monate bis ich wieder nach Hause kommt. Des hört sich jetzt ein bisschen komisch an "nach Hause" zu sagen,weil Ecuador für mich in der Zeit, die ich jetzt schon hier bin zu einem 2. zu Hause geworden ist. Und wenn der Tag gekommen ist, an dem ich wieder nach Hause fliegt werde ich mit einem weinenden und einem lächelnden Auge gehen. Aber zum Glück bleibt mir bis zu diesem Tag noch etwas Zeit.



Eure Anna