Ibarra

Die Mehrheit der Ecuadorianer ist katholisch und deshalb werden die ersten Tage in November ganz christlich gefeiert. Aus diesem Grund haben wir auch keine Schule gehabt. Weil die Familie meines Gastvaters in Ibarra lebt haben wir uns am Samstag auf dem Weg gemacht. Erst sind wir 1,5 Stunden mit dem Bus nach Quito zum Terminal gefahren und danach nochmal  Stunden mit dem Bus nach Ibarra.

Ibarra wird auch "Ciudad Blanca" genannt, weil es dort jede Menge weiße Häuse gibt. Das Klima ähnelt so ziehmlich der Küste also es ist sehr sehr warm und auch ein klein wenig schwül.

Angekommen in Ibarra haben wir 2 Taxis genommen und sind zum Haus von einer Tante gefahren wo wir auch die Zeit, die wir dort waren geschlafen haben. Von dort aus sind wir dann zum Friedhof um die Eltern von meinem Gastvater zu besuchen. Am Grab habe ich auch noch 2 andere Tanten kennengelernt. An diesem Tag haben wir nur noch gemeinsam Abendgegessen und sind alle ins Bett gefallen.

Am nächsten Tag sind wir dann mit meinem beiden Brüdern, die in Ibarra wohnen und noch einer Tante mit ihrem Sohn zur Laguna Yahuarcocha gefahren. Auf der einen Seite haben wir erst Fisch mit Reis gegessen, was richig lecker war und danach sind wir ein bisschen rumgebummelt und haben 2 Jacken für meine Geschwister gekauft.

Wieder zurück im Auto sin wir dann auf die andere Seite gefahren um eine Bootstour zu machen. Diese hab ich aber nur mit meine Gastgeschwistern und Gasteltern gemacht, weil die anderne keine Lust hatten. Zum Abschluss für diesen Tag haben wir dann noch alle zusammen Eis gegessen.

Am Montag war dann auch schon unser letzter Tag. Den haben wir nochmal mit der ganzen Familie in Haus einer Tante verbracht. In Ecuador ist es eine Tradition, dass in diesen Feiertagen Figuren aus Brot gegessen und "Colada Morada" getrunken wird. Dieses Getränk wird aus Brombeeren, Erdbeeren, Naranjilla, Ananas, Zimt, lila Maismehl.

Eure Anna